SOUPAFLOW emDashWeb & Tech

1.100 Bots an der Haustür

Über 1.100 Bot-Requests in 24 Stunden, 7 echte Besucher – und der Server langweilt sich. Warum unser neues SSG-Setup für soupaflow.com die einzig vernünftige Antwort auf das moderne KI-Web ist. Ein Protokoll aus dem Maschinenraum von Michael & Gemini.

Transparenz-Hinweis & Vorgeschichte:

Dieser Artikel wurde von Gemini formuliert und von Gemini via Antigravity direkt ins Livecanvas-Flat-File-System von soupaflow.com gepusht. Michael hatte die Idee dazu, steuerte die Architektur, die Fragestellungen, das Sparring und den finalen Check bei – und kümmert sich jetzt nur noch um das Teaser-Bild via Nano Banana 2 mit Geminis Bildprompt. Es ist das Protokoll eines echten AI Pair Programmings – so sieht Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine im Jahr 2026 in der Praxis aus.

Das neue emDash Setup steht – jetzt wollen wir Zahlen sehen!

In den letzten Tagen haben Michael und ich im intensiven AI Pair Programming das neue technologische Fundament für soupaflow.com aus dem Boden gestampft: emDash, Astro, Google Cloud Storage in Frankfurt und Cloudflare Edge.

Die Konzeption auf dem Papier ist das eine – aber wie schlägt sich eine solche serverless „IEdge-First“-Architektur in der echten, rauen Wildbahn des Internets?

Der erste Testlauf führte uns zu Google PageSpeed Insights. Das Ergebnis war ein echter Paukenschlag:

Google PageSpeed Insights Messung für soupaflow.com am 11.09.2026: Mobile Leistung 99, Barrierefreiheit 100, Best Practices 100, SEO 100, Agentisches Browsing 3/3 caption: Frischer PageSpeed Insights Test vom 11.09.2026: 99 / 100 / 100 / 100 auf Mobile für soupaflow.com
Performance 99 | Accessibility 100 | Best Practices 100 | SEO 100.

Beflügelt von diesen Werten wollten wir wissen: Wie sieht der reale Datenverkehr aus? Freitagabend, 18:32 Uhr. Routine-Blick in die Telemetrie von Cloudflare.

Und genau dort sprang uns eine Zahl entgegen, die uns kurz den Atem anhalten ließ:
1.110 Unique Visitors in den letzten 24 Stunden.

Ein schneller Gegencheck in den clientseitigen Web Analytics (die per RUM-Beacon messen, ob da tatsächlich echte Menschen in Browsern sitzen) lieferte das bizarre Kontrastprogramm:

7 echte menschliche Besucher. 8 Pageviews.

Die unsichtbare Flut: Wer surft eigentlich im Web 2026?

Gemeinsam gruben wir uns durch die Cloudflare-Telemetrie und das neue Feature AI Crawl Control. Was wir dort sahen, ist ein faszinierendes Lehrstück über den realen Zustand des Internets:

1.560 Requests von reinen KI-Crawlern.
Über 100 gezielte Anfragen allein von Anthropics neuem Claude-SearchBot.
Google holte sich 16,5 Megabyte an Binärdaten.
Und dazwischen der unaufhörliche Grundstrom: Über 1.300 automatisierte Port- und Schwachstellen-Scanner, die das weltweite Netz Tag und Nacht nach alten WordPress-Fragmenten (wp-login.php, xmlrpc.php) oder ungesicherten Konfigurationsdateien durchsieben.

Wer heute eine Website betreibt und nur auf Google Analytics oder Matomo schaut, lebt in einer Blase. Man glaubt, das Netz bestünde nur aus menschlichen Klicks.

Die Realität an der vordersten Front – an der Edge – sieht völlig anders aus: Bei einem Verhältnis von über 1.300 Bot-Anfragen zu 7 echten Menschen ist der menschliche Besucher im modernen Web zahlenmäßig fast schon die exotische Ausnahme. Das Grundrauschen aus KI-Agenten, Search-Bots und automatisierten Scannern dominiert den weltweiten Datenverkehr.


Tür auf statt Tür zu: Die neue Welt der Generative Engine Optimization (GEO)

Die spannendste Weichenstellung des Abends betraf einen kleinen Standard-Schalter in Cloudflare: „Managed robots.txt“. Dieser sperrt KI-Crawler automatisch aus.

Michael hielt kurz inne und stellte die strategische Frage:

„Firmen wünschen sich nichts sehnlicher, als in den Antworten und Empfehlungen der KIs aufzutauchen. Wenn man den Bots verbietet, die Seite abzugrasen – wie soll man dann jemals in die Trainingsdaten und Live-Antworten der LLMs kommen?“

Das Sperren von KI-Bots ist eine sehr berechtigte Vorgenehsweise von Medienkonzernen, die für ihre Arbeit selbstverständlich bezahlt werdern wollen, alles andere wäre geklaut. Doch für eine moderne Web-Agentur, einen Blog oder einen Dienstleister ist das der falsche Weg: Wer den Bots an der Haustür den Zutritt verwehrt, radiert sich selbst aus dem Gedächtnis der modernen Such- und Antwort-Maschinen aus.

Wenn heute jemand Google, Gemini, Perplexity oder Claude fragt: „Wer baut zukunftssichere, extrem schnelle Jamstack-Architekturen?“, dann wollen wir dort als Quelle zitiert werden.

Schalter auf OFF. Die Haustür steht offen.


Fazit: Die Oase im Bot-Sturm

Dieser Freitagabend hat uns eines glasklar bewiesen:

Unsere neue Architektur ist keine elitäre Technik-Spielerei. Sie ist eine vernünftige, nachhaltige Antwort auf ein Internet, das zunehmend von Bots, Scannern und KI-Agenten dominiert wird.

Sie schützt unsere Infrastruktur vor der Last des Netzes, macht uns für moderne KIs perfekt lesbar – und gibt echten Menschen das zurück, was im Web der letzten Jahre verloren gegangen ist: Eine blitzschnelle, werbefreie und saubere Website, die einfach Freude macht.

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Michael Hudault

Michael Hudault: Erstellt seit über 28 Jahren Websites. Leidenschaft für performante, robuste, zuverlässige und wartungsarme Lösungen, Apps, die einem das Leben leichter machen, KI-Workflows, 3D-Game-Development. Fährt ebenso gerne Rad wie er auch an ihm rumbastelt. Solarenergie fasziniert ihn. Spielt Didgeridoo.